Der Conrathsmarkt 2017
2015 haben wir das Experiment gestartet, einen Kunsthandwerkermarkt auf dem Hof und in den Stallungen des Alten Forsthauses durchzuführen und schon dieser 1. Conrathsmarkt damals war ein voller Erfolg. Nach dem großen Besucherandrang am letzten Samstag ist klar: „Der Conrathsmarkt“ ist in Karlsbad und über die Region hinaus ein Begriff.
Entsprechend schlenderten viele Besucher flankiert von farbenfrohen großformatigen Bildern von Schwarzwaldmädchen mit Bollenhut die Auffahrt zum Freigelände des Alten Forsthauses hoch. Dort erwarteten sie die liebevoll eingerichteten Stände der Aussteller, die ihre kunstvoll gefertigten Unikate vorstellten und zum Kauf anboten. Edle Lederwaren und Accessoires aus Filz waren zu sehen, gediegene Keramik und Papierarbeiten, Modeschmuck und vieles mehr. Wie es sich gehört, war der Markt ein Ort der Begegnung, an dem sich Freunde und Nachbarn trafen, um bei Kaffee und Kuchen oder etwas zünftiger bei Bier, Wein, Wildschweinwürsten, Maultaschen oder bei unserem „Meterbrot“ mit zünftigen Aufstrichen sich nach dem Marktbummel zu entspannen. Bis in die Nacht konnte man noch zusammensitzen, flotter Musik lauschen und eine akrobatische Feuershow bestaunen.
Wir danken allen Besucherinnen und Besuchern sowie den Ausstellern und Mitwirkenden für den Besuch unseres Kunsthandwerkermarktes!
Und wenn Sie den Conrathsmarkt noch einmal in Bildern Revue passieren lassen möchten, werfen Sie einfach einen Blick auf die Bildergalerie in unserer Homepage.

vielen Gesprächen zuzuhören, die über die einzelnen Fotos geführt und in denen Erinnerungen ausgetauscht wurden. Über die verschiedenen Generationen hinweg wurde diskutiert, wo sich die Gebäude befinden oder befunden haben, was sich im Lauf der Zeit geändert hat oder wer die Personen auf den Fotos sind. Für viele Besucher ganz überraschend: wie viele Fachwerkhäuser in Langensteinbach noch zu sehen sind. „Sind die Häuser alle aus Langensteinbach?“ war eine häufig gestellte Frage bei den beiden großen Bilderrahmen mit 64 Fotos von Fachwerkhäusern – in der Tat alle aus Langensteinbach.

grandiosen Wortspielen und verdrehten Redewendungen gekennzeichneten Balladen und Gedichte – manchmal auch nur prägnante Vierzeiler – vortrugen. Natürlich waren viele „Klassiker“ dabei, die man immer wieder hören kann und die eigentlich zeitlos sind. Aber auch seltene Stücke waren im Repertoire an diesem Abend dabei, die rastetter und wacker in umfangreicher Recherchearbeit wieder entdeckt haben.
Spielfreude, handwerkliches Können, Spaß an der Musik, so stand es in der Pressemitteilung der „LA Connection“ und genau das konnten die Zuschauerinnen und Zuschauer im ausverkauften Forsthauskeller hören. Aber auch Mario Behner, Daniel Cotic, Markus Knab und Lothar Reisinger merkte man an, dass sie das „Heimspiel“ im Forsthauskeller in Langensteinbach sichtlich genossen. Fernweh kam sicher auf, als die vier Musiker mit astreinem bluegrass-Sound Songs aus den USA und Irland das Publikum in ihren Bann zogen. Rauchige Stimmen, verschiedene Gitarrensounds, Akkordeon: Bilder von der Route 66 oder von der kargen Hochebene Connemaras und den Leuten, die dort leben wurden wach. Stets im Kontakt mit dem Publikum bot LA Connection ein Konzert, das eine ganz eigene Atmosphäre hatte und alle Besucher begeisterte.
Zusammen mit Stefan Bucholz (perc) und Andi Bock (g) war Sean Treacy zu einer Acoustic Irish Night zu Gast im Gewölbekeller des Alten Forsthauses. Und wie zu erwarten: Die Musiker um den aus Irland stammenden Frontman mit der rauchigen Stimme boten einen fulminanten Auftritt. Mit eigenem, unverwechselbaren Sound und immer in hautnahem Kontakt zu Publikum zeigten sie ihre Professionalität. Egal ob mit irischen Traditionals – natürlich war „Molly Malone“ mit dabei – oder mit Klassikern aus Rock und Pop – Thin Lizzy, U2…… – immer gelang es den Musikern, das Publikum zu begeistern. Große Klasse!
Immer im hautnahen Kontakt mit den Besucherinnen und Besuchern entwickelte er mit viel Charme und Witz er auf der Bühne ein Feuerwerk der Überraschungen. Egal ob mit den klassischen Requisiten des Magiers, mit Karten, Tüchern und Ringen oder mit seinen verblüffenden Fähigkeiten, Gedanken zu lesen erzeugte er eine unverwechselbare Mischung aus Heiterkeit, Kopfschütteln und ungläubiges Staunen.
