Aktuelles

Ein launiger Sommerabend…….

…fast wie in der Bretagne. Gut, das Meer hat gefehlt, das wäre auch etwas viel verlangt in Langensteinbach. Aber alles andere

Munteres Treiben auf dem Hof des Alten Forsthauses

hat gestimmt. Vor allem wäre hier die Gruppe Schallmayer zu nennen, die mit ihrer Musik den Abend zu einem kleinen Dorffest werden ließ. Mit viel Spielfreude und passender Besetzung – sie nennen es Gebläs, Gezupf, Gestreich, Gesing und Gepolter – unterhielten sie gekonnt die über 100 Besucherinnen und Besucher, von denen einige Mutige sogar ein Tänzchen wagten. Natürlich war das Angebot an Speisen und Getränken auf den Abend abgestimmt: Cidre, Käse und Obst und eine würzige Merguez vom Grill. Die Gäste waren vollends zufrieden und unser Haus-Conrath-Team natürlich auch. Und dass das Gewitter erst nach der Veranstaltung einsetzte war natürlich ein schöner Zufall.

Ja, und wenn wir schon bei den Sommerfesten sind: nach dem Bretonischen Abend folgt jetzt der „Langensteinbacher Abend“, nämlich das Grünwinkelfest. Und da sind wir natürlich dabei. Für die Musik sind wir dabei diesmal nicht zuständig, dafür sorgen andere Vereine. Aber gepflegte Getränke – der Cidre wird durch Cocktails ersetzt – und ein leckeres Angebot an kleine Speisen finden Sie natürlich wie gewohnt bei dem allseits bekannten Schäferwagen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Freitag, 19. Juli 2019 ab 18 Uhr

und Samstag, 20. Juli 2019 ab 16 Uhr

 GRÜNWINKELFEST IN LANGENSTEINBACH

in der Speicherstraße

 

Und dann kommen auch schon die Sommerferien. Wir machen dann auch eine kleine Pause und erholen uns, damit wir im September wieder voll in unser Programm einsteigen können. Am Tag des offenen Denkmals am 8. September können Sie eine interessante heimatkundliche Ausstellung im Haus Conrath sehen. Den mittlerweile 3. Conrathsmarkt am 16. September sollten Sie auf jeden Fall besuchen und dann kommen interessante und launige Veranstaltungen im Forsthauskeller. Auf unserer Homepage können Sie sich unter „Veranstaltungen“ jetzt schon informieren, wenn Sie wollen. Sie können aber auch gerne erst mal die Ferien genießen; wir informieren Sie wie gewohnt auf unserer Homepage, im Mitteilungsblatt und in der Presse zeitnah über die aktuellen Veranstaltungen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Großer Abend: Markus Kapp im Forsthauskeller

Es war schon eine fulminante Vorstellung, die Markus Kapp im Forsthauskeller gegeben hat. „Wir schweifen App“ heißt sein Programm, mit dem er seit zwei Jahren durch Deutschland tourt und mit dem er jetzt in Langensteinbach bei uns zu Gast war. Um es gleich vorweg zu nehmen: Das Publikum war begeistert. Man weiß nicht, was man zuerst hervorheben soll: Den Wortwitz und die Wortakrobatik von Markus Kapp oder seine professionelle Musikalität. Das Programm war fein ausbalanciert, mal zum laut Loslachen, mal eher nachdenklich. Egal ob er sich über die Paradoxien moderner Internet-Kommunikation ausließ oder über die ausufernde politische Korrektheit, egal ob er den Alltag in einer Lehrerkonferenz persiflierte oder seiner gegenwärtigen Heimatstadt Karlsruhe Referenz erwies: nie waren die Pointen flach oder verletzend.

Dass Markus Kapp ein großartiger Musiker ist – er ist u.a. musikalischer Leiter des Sandkorn-Theaters in Karlsruhe – wurde mehr als deutlich. In der Tat war es ein großes Musikkabarett, das das Publikum erlebte. Abwechslungsreich im Tempo, eindrucksvolle Rhythmen, überraschende Wendungen: Sowohl mit der Ukulele, vor allem aber am Piano zog Markus Kapp alle Register seines Könnens. Mit anderen Worten: Eine großartige Bühnenpräsenz. Momentan ist Markus Kapp mit seinem neuen Programm „Kapp der guten Hoffnung“ in Deutschland unterwegs. Wir sind sicher, dass wir ihn wieder nach Langensteinbach holen können (Weitere Fotos in der Bildergalerie).

Internationaler Museumstag: Vielen Dank!

Wir bedanken uns recht herzlich bei den Schülerinnen und Schülern der 3. Klassen der Grundschule Langensteinbach, die am Internationalen Museumstag das Haus Conrath in der Tat zu einem kleinen Museum werden ließen. Und natürlich bei den bei ihren Lehrerinnen, Frau Kirchgässner und Frau Schäfer-Müller, die im Fach Bildende Kunst ihre Schülerinnen und Schüler voll motiviert hatten, sich dem Thema Erfindungen auseinanderzusetzen. Und was konnte alles im Haus Conrath gezeigt werden: Informative Plakate zu Erfindern, Nachbauten genialer Erfindungen und selbst erdachte Projekte der Zukunft.

Wie es sich für eine Ausstellung gehört, fand zu Beginn eine kleine Vernissage statt. Die Schülerinnen und Schüler zeigten, dass sie auch musikalisch fit sind und eröffneten die Ausstellung mit einem flotten Song. Stefan Schweisgut, 1. Vorsitzender des Fördervereins Haus Conrath begrüßte die zahlreichen Besucher. Roland Rädle, Mitglied des Gemeinderates, überbrachte die Grüße der Gemeinde und freute sich über die schon lang andauernde Kooperation des Fördervereins und der Grundschule und Wiebke Kirchgässner erläuterte die Ausstellung. Man spürte, mit welcher Freude die jungen Künstlerinnen und Künstler bei der Sache waren und mit welchem Stolz sie ihre Arbeiten ihren Eltern zeigten und erläuterten.

Und wir haben uns natürlich darüber gefreut, dass so viele Besucherinnen und Besucher an diesem Tag die Gelegenheit wahrnahmen, die Ausstellung im Haus Conrath zu besuchen und in unseren Zeltpavillons bei einem Stück Kuchen und einer guten Tasse Kaffee zu verweilen.

Langensteinbacher Grenzgang: Spurensuche im Unterholz

Diesmal hat es geklappt: Unser „Langensteinbacher Grenzgang“, der eigentlich bereits im März hätte stattfinden sollen, wegen des heftigen Sturmes aber ausfallen musste, konnte jetzt stattfinden. Der Wegverlauf musste zwar den Vegetationsverhältnissen etwas angepasst werden, aber es war für alle Beteiligten ein großer Spaß. 20 Wanderinnen und Wanderer, dazu zwei geduldige Esel im Tross machten sich auf den Weg, im Bereich des Gewanns Köpfleswald alte Grenzsteine zu entdecken. Insbesondere die gut erhaltenen und eindrucksvollen Grenzsteine aus dem Jahr1787, die den Staatswald, das Eigentum des Markgrafen von Baden, markierten, wurden bewundert und bestaunt. Überrascht waren viele Teilnehmer, dass in unmittelbarer Nähe der Wege, die häufig den klassischen Sonntagsspaziergang ausmachen, so viele Zeugen der Geschichte etwas abseits im Gehölz versteckt zu entdecken waren.   Historische Erläuterungen durch die Veranstalter des Grenzgangs rundeten die Wanderung ab, die diesmal bei herrlichem Frühjahrswetter stattfand. Den Abschluss bildete dann ein zünftiges Vesper im Haus Conrath.

Jahreshauptversammlung 2019: Das bewährte Team macht weiter!

In der gut besuchten Veranstaltung im Haus Conrath gab der 1. Vorsitzende Stefan Schweisgut zunächst einen Bericht über das vergangene Jahr. Er freute sich, dass der Verein 2018 ein breitgefächertes Programm anbieten konnte.

Mit einer Mischung aus Folk, Rock und Pop, aber auch klassischer Musik in Verbindung mit Lesungen konnten verschiedene Zielgruppen angesprochen werden. Auch Veranstaltungen mit heimatkundlichem Bezug gehörten wieder zum Angebot des Vereins.

Gelöste Stimmung: Der Vorstand bei der Jahreshauptversammlung 2019

Bei zwei großen Veranstaltungen in Langensteinbach, dem Grünwinkelfest und der Kunst- und Kürbisnacht, war der Verein präsent. Fortgesetzt wurde auch die Zusammenarbeit mit der Grundschule in Langensteinbach. Im Leseclub trafen sich Schülerinnen und Schüler zum gemeinsamen Lesen und Spielen und am Internationalen Museumstag stellten sie ihre Arbeiten aus dem Fach Bildende Kunst aus.

Sehr gut angenommen wurde auch die Möglichkeit, das Untergeschoss des Hauses Conrath mit seiner voll ausgestatteten Küche für private Feierlichkeiten in historischem Ambiente zu mieten.

In einem kurzen Ausblick wies Stefan Schweisgut vor allem auf den zum dritten Mal stattfindenden Conrathsmarkt im September 2019 hin.

Hartmut Salomon, Schatzmeister des Vereins, berichtete von einer stabilen finanziellen Situation des Vereins, die es auch ermögliche, notwendige Anschaffungen zu tätigen oder denkbare Sanierungen durchzuführen.

Die anstehenden Wahlen des Vorstandes brachten keine Veränderungen. Erneut wurden Stefan Schweisgut als 1. Vorsitzender, Rolf Rupp als 2. Vorsitzender und Hartmut Salomon als Schatzmeister wiedergewählt. Auch alle anderen Aufgabenbereiche im Vorstand konnten ohne Probleme besetzt werden. Hanspeter Klasser wurde erneut als Schriftführer bestätigt. Günter Denninger, Martina Oehler, Edeltraud Rupp, Edeltraud Sauer und Elke Straehler- Pohl wurden als Beisitzer bzw. Beisitzerinnen gewählt. Jörg Koch und Jochen Straehler-Pohl übernehmen wieder das Amt der Kassenprüfer.

Mit anderen Worten: Zusammen mit den vielen aktiven Mitgliedern im Förderverein kann das „Team Haus Conrath“ zuversichtlich in die Zukunft blicken.

Unser „Kapo“ Walter Knab wurde 80 !

Unser „Kapo“ Walter Knab, der die ganze Sanierung des Hauses Conrath geprägt hat, ist 80 Jahre alt geworden! Natürlich haben wir ihm pünktlich am 18. März gratuliert, aber wir wollen das hier in aller Form noch einmal tun. Schließlich ist die ganze Sanierung des denkmalgeschützten, aber damals in desolatem Zustand befindlichen Hauses Conrath ohne ihn nicht denkbar. Die ganzen Sanierungsarbeiten von 2001 bis 2006 hat Walter maßgeblich gestaltet. Er hat alles organisiert, die Arbeiten koordiniert und angeleitet und natürlich selbst Hand angelegt. Auf den Knien, auf der Leiter, in Staub und Dreck war er vorne dabei und seine über 3000 Arbeitsstunden auf dieser Baustelle sagen eigentlich alles. Aber auch nach der Sanierung war Walter immer noch aktiv. Unsere voll ausgebaute Küche, die viele Gäste, die das Haus für private Feiern mieten sehr schätzen, trägt seine Handschrift. Regale im Keller? Walter macht das.

Wir sagen: Vielen Dank Walter! Bleib gesund und munter und bleibe dem Förderverein verbunden!

Wir freuen uns, dass wir mit ihm im Haus Conrath seinen Geburtstag zünftig feiern konnten und bedanken uns für die Bewirtung!

Walter Knab mit seiner Ehefrau Jutta inmitten der Geburtstagsgäste

Wie sieht’s aus, Stand der Dinge?

Ja, um es kurz zu machen: Unsere „Irish night“ mit Sean Treacy und seiner Band ist seit Wochen ausverkauft. Auch an der Abendkasse gibt es keine Karten mehr. Es gibt jetzt für Sie zwei Möglichkeiten: Warten bis nächstes Jahr und ganz früh Karten bestellen (ich denke, wir kriegen wieder ein Konzert mit Sean Treacy und seinen Kollegen hin) oder nach Alternativen umsehen.

In einem Monat kommen sechs junge Musiker in den Forsthauskeller, die Formation „jazzable“. Eine etwas andere Stilrichtung als bei Sean Treacy, aber trotzdem eine echte Alternative: eine flotte Mischung aus jazzigen Grooves, einer faszinierenden Stimme und packenden Solos, die das Publikum nicht still sitzen lassen.

jazzable: Jazz with a groove

Wir informieren Sie hier in Kürze ausführlich, aber es wäre kein Fehler, sich schon mal auf den Weg zu den Vorverkaufsstellen zu machen!

  • Samstag, 23. März 2019, 20 Uhr

Jazzable: Jazz with a groove

Eine Reise durch klassische Jazzstandards, Swing und Pop und moderne Funkvariationen .

Im Gewölbekeller des Alten Forsthauses, Eintritt 13€

 

 

 

Vorher geht es aber noch in den Wald, zu unserer Grenzstein-Wanderung:

Sonntag, 17. März 2019       11 Uhr

  • Grenzsteinwanderung

Für Outdoorfans, die vor der Haustüre etwas entdecken wollen: Entlang des Auerbachs, abseits ausgetretener Pfade, auf der Suche nach historischen Grenzsteinen. Im Anschluss gibt es Vesper im Haus Conrath.

Der Andrang dürfte hier vielleicht nicht so groß sein wie bei dem Konzert mit Seat Treacy, trotzdem müssen wir die Teilnehmeranzahl begrenzen und bitten daher um eine Anmeldung. Die genaue Beschreibung des Projekts (sie wollen ja vermutlich wissen, was auf Sie zukommt…) finden Sie in Kürze hier.

Wir starten: Kultur im Haus Conrath 2019

Wir wünschen Ihnen ein glückliches und gesundes Neues Jahr! Auch 2019 heißt es wieder „Kultur im Haus Conrath“. Wir haben ein breit gefächertes Programm zusammengestellt, das Ihnen die Möglichkeit gibt, im arbeitsreichen Alltag einmal abzuschalten. Flotte Musik und Kabarett wechseln sich ab mit Besinnlichem und eher leiseren Tönen. Schauen Sie einfach regelmäßig auf unsere Homepage oder verfolgen Sie unsere Beiträge im Mitteilungsblatt der Gemeinde oder in den BNN. Auf unserer Homepage finden Sie unter dem Menüpunkt „Veranstaltungen“ bereits das ganze Jahresprogramm.

 

 

 

 

Damit Sie schon mal den Januar und den Februar planen können, hier unsere nächsten Veranstaltungen:

  • Samstag, 19. Januar 2019 20 Uhr

Warum ist der Mensch?

Ein inspirierendes Gedankenspektrum aus Texten, die uns zur Auseinandersetzung mit ethischen Fragen unserer Zeit veranlassen. Musikalisch-Szenische Lesung mit Norbert Frensch, Lars Behrens, Chris Cacavas (Keyboard)

Im Gewölbekeller des Alten Forsthauses     Eintritt 8€

 

  • Samstag, 16. Februar 2019 20 Uhr

Märchenstunde für Erwachsene

„Das kalte Herz“ von Wilhelm Hauff wird mit Liedern von Franz Schubert kunstvoll verknüpft. Ein Schauspieler und zwei Musiker, das Ensemble „geFLÜGELte WORTe“, in einem besonders berührenden Abend.

Im Gewölbekeller des Alten Forsthauses     Eintritt 13€

 

  • Donnerstag, 21. Februar 2019 20 Uhr

Die letztwillige Verfügung: Testament und Erbvertrag

Den Nachlass nach seinem eigenen Willen gestalten ist nicht einfach. Zur Regelung der Erbfolge referiert Rechtsanwalt Andreas von Hornung.

Im Haus Conrath   Eintritt frei

  • Samstag, 23. Februar 2019 20 Uhr

Sean Treacy Band: Irish Night

Der überregional bekannte irische Profimusiker bringt mit seiner Band den Sound der grünen Insel nach Langensteinbach. Pub-Atmosphäre garantiert!

Im Gewölbekeller des Alten Forsthauses     Eintritt 13€

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Unsere erste Veranstaltung im neuen Jahr: „Warum ist der Mensch“ – Eine szenische Lesung

Warum ist der Mensch…?
(Szenen aus dem beschädigten Leben)

Die szenische Lesung „Warum ist der Mensch?“ beinhaltet eine Zusammenstellung von Szenen, Monologen, Zwischentexten etc., die alle um die Frage kreisen: „Wie konnten wir so leben? Wollen wir so leben, wie in den Texten vorgestellt? Warum haben wir nichts dagegen unternommen?“
Dabei geht es nicht um die „großen“ Themen Klima, Umwelt, Krieg etc., sondern wir beschäftigen uns mit den individuellen Gegebenheiten aus dem „beschädigten Leben“.

In der Zeit der Aufklärung hat der Philosoph Immanuel Kant gefordert, den Menschen nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Zweck an sich selber zu behandeln. Uns hat interessiert, ob diese Bestimmung seitdem umgesetzt wurde, oder ob sie nach wie vor eingefordert werden muss.
Allerdings zeigt die Inszenierung keine moralischen Kommentare auf und erzählt auch keine fortlaufende Geschichte, sondern sie stellt Menschen in Situationen dar, in denen sie sich zwischen Gut und Böse entscheiden müssen; die sich zu Taten hinreißen lassen, die ihnen möglicherweise selbst nicht erklärlich sind.

Das Theater ist für uns der Ort, an dem Fragen aufgeworfen werden und die ZuschauerInnen sich der Inszenierung dieser Fragen ohne Ablenkung aussetzen sollen.
Die Musik zu dieser Aufführung stammt und wird gespielt von Chris Cacavas .
Die Texte werden gelesen und szenisch umgesetzt von Lars Behrens und Norbert Frensch.
Die Gesamtleitung liegt bei Norbert Frensch.