Aktuelles

beTont männlich – Nachlese

Wer das Konzert des Ensembles „beTont männlich“ versäumt hat, hat wirklich etwas verpasst. Ein glänzend aufgelegtes Sextett, das mit einer unglaublichen Bühnenpräsenz das Publikum in Stimmung brachte. Ausgezeichnete Stimmen, eine professionelle Performance und natürlich launige Texte ergaben eine unnachahmliche Atmosphäre. Kleine Seitenhiebe auf männliche und weibliche Rollenklischees, eine gehörige Portion Selbstironie, dazu bekannte Klassiker aus der Welt des Schlagers und das Publikum war hin und weg. Natürlich durften und mussten die Gäste auch ihren Teil zum Gelingen des Abend beitragen – und es gab sich redlich Mühe, das Ensemble zum Beispiel bei „Minnie the moocher“ (ein Stück aus dem Filmklassiker „Blues brothers“) im Refrain zu begleiten.

Für diejenigen, die dabei an ihre Grenzen gestoßen sind, aber es zu Hause noch einmal üben wollen,  hier der Text:

Hi-de-hi-de-hi-de-hi-de-hi-de-hi-de-hi

Ho-de-ho-de-ho-de-ho-de-ho-de-oh

Skeedle-a-booka-diki biki skeedly beeka gookity woop!

A-booriki-booriki-booriki Hoy!

War zugegebener Weise schon schwer, hier mit der Professionalität der Vokalisten mitzuhalten.

Wer das Konzert versäumt hat: Nach diesem Riesenerfolg haben wir natürlich mit dem Sextett sofort einen neuen Termin für unser Veranstaltungsprogramm 2019 reserviert – klare Sache!

Weitere Fotos wie gewohnt in der Bildergalerie!

Jahreshauptversammlung 2018

Zugegeben, es gibt lustigere Veranstaltungen, aber spätestens nach dem offiziellen Teil ist unsere JHV immer ganz vergnüglich.

Die diesjährige JHV findet statt am
Montag, den 14. Mai 2018, 19.30 Uhr
Im Haus Conrath in Langensteinbach

Tagesordnung:
1. Begrüßung
2. Bericht des 1. Vorsitzenden
3. Bericht des Schatzmeisters
4. Bericht des Schriftführers, Jahresrückblick in Bildern
5. Bericht der Kassenprüfer
6. Entlastung des Vorstandes
7. Historischer Rückblick von Wolfgang Becker
8. Verschiedenes
Anträge für weitere Tagesordnungspunkte können bis spätestens 07.Mai 2018
beim Vorstand eingereicht werden.

Im Anschluss an den „offiziellen Teil“ wird es ein gemütliches Beieinandersein geben.
Es wäre schön, wenn wir möglichst viele Mitglieder und Freunde des Vereins begrüßen zu könnten.

Internationaler Museumstag – Kinder gestalten ihr Museum

Sonntag, 13. Mai 2018, 11Uhr bis 17 Uhr

„FAHRZEUGE DER ZUKUNFT“

Ausstellung zum Internationalen Museumstag mit Kaffeestube

Im Haus Conrath, Eintritt frei

 

Zwar ist das Haus Conrath kein „klassisches“ Museum mit großen Sammlungen in vielen Räumen, aber Ausstellungen zur Heimatgeschichte und anderen Themen gehören bei uns zur Tradition. Zur Tradition geworden ist auch mittlerweile

die Kooperation mit der Grundschule Langensteinbach. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit besteht unser „Leseclub“ schon seit vielen Jahren und auch das „Kunstmuseum“ im Haus Conrath ist jetzt zum dritten Mal geöffnet.

 

Das Motto des Internationalen Museumstages heißt dieses Jahr „Neue Wege, neue Besucher“. Da passt es schon gut, dass Kinder mit ihren Arbeiten im Mittelpunkt stehen. „Fahrzeuge der Zukunft“ hieß dieses Jahr das Thema im Fach Kunst/Werken. Unter Anleitung ihrer Lehrerinnen Frau Alter und Frau Schäfer-Müller ließen fast 60 Schülerinnen und Schüler aus den 2. Klassen der Grundschule ihrer Phantasie freien Lauf und stellten ganz ausgefallene und ganz unterschiedliche Fortbewegungsmittel her. Das Besondere daran: Als Material für die Herstellung der Fahrzeuge durfte nur Abfallmaterial aus dem Haushalt benutzt werden: Plastikflaschen, Getränkeverpackungen, eben alles, was zu Hause weggeworfen wird.

 

Zu sehen sind die Ergebnisse und die handschriftlichen Erläuterungen der Schülerinnen und Schüler im „Museum Haus Conrath“ am Sonntag, den 13. Mai 2018 von 11 bis 17 Uhr. Wie es sich für eine Kunstausstellung gehört, gibt es auch eine Vernissage: Um 14 Uhr wird die Ausstellung feierlich eröffnet; der Chor der Grundschule unter der Leitung von Frau Meesmann wird bei der Begrüßung mitwirken.

Selbstverständlich ist unser Museumscafé im Zeltpavillon auf dem Pfarrhof geöffnet. Dort erwarten Sie leckere Kuchen, ein aromatischer Kaffee und andere Getränke.

 

Die kleinen Künstler haben viel Zeit in ihre Arbeiten investiert und sogar noch zu Hause zusätzlich gerne an ihren Projekten gearbeitet. Sie und der Förderverein würden uns freuen, Sie im Haus Conrath in der Ausstellung begrüßen zu dürfen.

Lust auf Lesen: Vorlesestunde im Leseclub

Sven Puchelt im Leseclub

In den ersten Monaten des Jahres findet traditionsgemäß unser Leseclub statt. Von Januar an bis in den April treffen sich Schülerinnen und Schüler aus den 2. Klassen der Grundschule Langensteinbach im Haus Conrath. Das Projekt in Zusammenarbeit mit der Grundschule findet schon seit vielen Jahren statt. Zusammen mit unserem Team um Anke Struck lesen die Mädchen und Jungen spannende und lustige Bücher, machen dort abwechslungsreiche Spiele und stärken so ihre Lesefähigkeit. Auch in diesem Jahr waren 20 Schülerinnen und Schüler eifrig dabei, die Geschichte vom Drachen Kokosnuss, lustige Tier- oder Detektivgeschichten zu lesen und Worträtsel zu lösen.

Zum Abschluss stand in der letzten Stunde noch etwas ganz Besonderes auf dem Programm: Sven Puchelt von der Waldbronner Buchhandlung LiteraDur war bei uns zu Gast. Vielen Erwachsenen ist er durch seine Balladenabende im Forsthauskeller bekannt, bei denen er Musik und Texte verknüpft. Zuletzt begeisterte er mit seinem Programm „Auf den Spuren der Rassler“ im März die Besucher. Heute aber standen die Mitglieder unseres Leseclubs im Mittelpunkt. Kein bisschen Langeweile kam auf, als Sven Puchelt waghalsige Zungenbrecher vortrug, die Kinder in lustige Sprachspielereien mit einbezog und ohne pädagogischen Zeigefinger die ganze Vielfalt der Sprache erlebbar werden ließ. Ein gelungener Abschluss unseres diesjährigen Leseclubs.

Bei einer kleinen Kaffeerunde zusammen mit Lehrerinnen der Grundschule Langensteinbach wurden die Erfahrungen im Leseclub ausgetauscht und ausgewertet und natürlich schon der Leseclub 2019 vorbereitet.

Zwei große Auftritte….

konnten unsere Gäste im Forsthauskeller in den letzten Wochen erleben: Die szenische Lesung „Der kleine Prinz“ mit musikalischer Begleitung und das Konzert mit Chris Cacavas. In ihrer Art völlig unterschiedlich, fanden aber beide Veranstaltungen beim Publikum große Resonanz.

Markus Löchner, Schauspieler am Pforzheimer Theater, ließ die Erzählung „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry zum Erlebnis werden. Und die musikalische Begleitung durch die Pianistin Ljiliana Borata und den Pianisten Christian Knebel untermalte kongenial den Text und setze eigene Akzente. Auch wenn die meisten Gäste die Erzählung – vermutlich schon mehrmals – gelesen hatten, war diese Art der Präsentation faszinierend und zog das Publikum in seinen Bann.

Eine Woche später war Chris Cacavas, Musiker aus Leidenschaft, zusammen mit seinem Kollegen Stv Gard zu Gast. Keine Mainstream-Musik, sondern eigene Kompositionen, fulminant und überzeugend vorgetragen. Mal eher nachdenklich, mal eher rockig: Man spürte: „Rock’n Roll can never die“ (Neil Young).

Statt vieler Worte: Schauen Sie einfach die Fotos in der Bildergalerie an!

Die Rassler – eine stimmungsvolle Spurensuche

Zufriedene Gesichter, im Publikum und auf der Bühne: Ein gelungener Abend war die die musikalisch-literarische Begegnung mit den „Rasslern“ im Gewölbekeller des Alten Forsthauses. Das Programm, das Christian Roch zusammen mit Christina Sogl, Roland Bliesener und Sven Puchelt vom Folk-Club Prisma ursprünglich für das 250jährige Jubiläum der Stadt Pforzheim entwickelt hatten, erfreut sich mittlerweile in der Region großer Beliebtheit und zog auch in Langensteinbach im vollbesetzten Forsthauskeller das Publikum in seinen Bann. Intensive Recherchen in Archiven war notwendig, um in alten Zeitschriften und Büchern Dokumente zu finden, die das Leben der Arbeiter beleuchteten, die von Beginn der Industrialisierung an vom Umland her nach Pforzheim täglich auf den Weg machten, um dort in den Schmuckfabriken ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Die Rassler – Roland Bliesener, Christina Sogl, Christian Roch, Sven Puchelt (v.l.n.r.)

In einer gelungenen Kombination aus Lesung und Konzert ließen die vier Musiker die Welt der Rassler und damit auch der Stadt Pforzheim in einer Zeitreise von der Gründung der ersten Schmuckmanufaktur, über die Ausreisewelle im 19. Jhdt., der Wirtschaftskrise der 20er Jahre bis in die Neuzeit lebendig werden. Neben dem bewegenden und gekonnten Vortrag der Textdokumente zeigten die vier Künstler, dass sie vor allem Musiker sind: Traditionelle Walzer, Ländler und Polkas spiegelten die Lebensfreude wider, die den Rasslern trotz ihres entbehrungsreichen Alltags eigen war.  Und darüber hinaus  bauten die Musiker auch neuere Stücke in das Programm ein, die typisch für die jeweiligen Zeitepochen waren.

Ein stimmungsvoller und beeindruckender Abend, unterhaltsam, aber auch nachdenklich machend (Fotos in unserer Bildergalerie)

Stimmung pur: Seàn Treacy mit Band im Forsthauskeller

Das war die erwartete große Geschichte im Forsthauskeller: Seàn Treacy faszinierte das Publikum in der „Irish night“ mit der eigenen Interpretation von Traditionals und Klassikern aus der Irischen Popmusik. Zusammen mit Stefan Buchholz, Andi Bock und Claus Bubik begeisterte er mit Leidenschaft und handwerklicher Professionalität. Wer die Atmosphäre noch mal spüren will: Bilder dazu in der aktuellen Bildergalerie!

Gelungener Auftakt!

Gelungener Auftakt

Eine große Resonanz hat unsere erste Veranstaltung im neuen Jahr gefunden. Der Gewölbekeller im Alten Forsthaus war bis auf den letzten Platz gefüllt, leider mussten wir sogar Besucher abweisen.

Im ersten Teil zeigte Klaus Kappler vom Heimatverein Karlsbad drei Kurzfilme, die eindrucksvoll das Leben in Langensteinbach in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts zeigten. Die Arbeit auf den Feldern, das Treiben auf dem Viehmarkt, der sich bekanntlich in der heutigen Weinbrennerstraße vor dem Haus Conrath befand, das Leben in den Familien spiegelte sich in den Filmen wider. Im zweiten Teil standen Filmdokumente aus dem Besitz der Apothekerfamilie Roether im Mittelpunkt. Hildegard Ried erläuterte die Geschichte der „Alten Apotheke“, die schon lange vor der Familie Roether begann. Interessante Details und anschauliche Episoden vermittelten einen konkreten Eindruck von der Bedeutung des stattlichen Gebäudes in der Ortsgeschichte. Auch die Aufzeichnungen und Berichte einer Gemeindeschwester, die Hildegard Ried aufbereitet und in einem Buch veröffentlicht hat, vermittelten einen Eindruck aus früheren Zeiten.

Ulrich Riehm, ein Enkel von Wilhelm Roether zeigte und erläuterte anschließend Filmdokumente, die bis in die 1930er Jahre zurückreichten. Sein Vater, Theodor Riehm, hatte Szenen aus dem Familienleben – Schwimmbadbesuche, Kaffeeplaudereien, Familienfeiern, eine Hochzeit – gefilmt. Sie zeigten die Lebensgewohnheiten von – sicher wohlhabenden – Familien in dieser Zeit.

Die Mandolinengruppe der Naturfreunde Karlsbad umrahmte die Veranstaltung musikalisch. Die Besucher ließen es sich nicht nehmen, bei den gern gehörten Volksliedern – allem voran dem „Langensteinbach-Lied“ miteinzustimmen.

Unser Dank gilt Klaus Kappler vom Heimatverein Karlsbad, der Mandolinengruppe der Naturfreunde Karlsbad und natürlich Ulrich Riehm.

Und wenn Sie keine Gelegenheit hatten, die Filme zu sehen, nehmen Sie mit uns Kontakt auf, vielleicht bringen wir die Veranstaltung nochmal in unserem Programm unter.

Noch ein Hinweis:

Unsere nächste Veranstaltung, die „Irish Night“ mit Seán Treacy am 17. Februar ist bereits ausverkauft!

Leseratten im Haus Conrath

Mit unserer Weihnachtsausstellung „Alte Kinderbücher“ ist uns noch ein schöner Schlusspunkt für unser Jahresprogramm 2017 gelungen. Gefreut haben wir uns über die vielen großen und kleinen Besucher, die mit Interesse in den alten Büchern stöberten. Während wir in der Kleinen Stube in Vitrinen seltene und wertvolle Kinderbücher präsentierten – die ältesten davon waren um 1900 erschienen –  konnte in der Großen Stube in Kinderbüchern aus den 50er und 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts gestöbert werden, darunter natürlich die Klassiker: Astrid Lindgren, Erich Kästner oder Michael Ende.

Danken möchten wir den vielen Bürgerinnen und Bürger aus Karlsbad, aber auch aus der Region, die uns ihre Schätze zur Verfügung stellten. Gefreut haben wir uns, dass Kinder aus der Evangelischen Kirchengemeinde zusammen mit dem Gemeindediakon Göran Schmidt spontan unserer Einladung zu einer Vorleserunde gefolgt sind. Und nach dem offiziellen Ende der Ausstellung kam noch die Klasse 2a der Grundschule Langensteinbach mit ihrer Lehrerin Frau Christoph zu einer Schulstunde ins Haus Conrath. Sie bestaunten das „alte Holzhaus“, wunderten sich über die Bücher in der alten Sütterlin-Schrift und stöberten begeistert in Büchern, die vermutlich schon ihre Eltern gelesen haben. Mit etlichen Kindern aus dieser Klasse wird es 2018 ein Wiedersehen geben, wenn unser „Leseclub“, ein Gemeinschaftsprojekt mit der Grundschule in Langensteinbach, in eine neue Runde geht (Bilder in der Bildergalerie).