Aktuelles

Wir planen 2021!

Zugegeben, die Formulierung ist etwas mutig. Wie plant man etwas, dass eigentlich gar nicht richtig zu kalkulieren ist? Und ein zwiespältiges Gefühl ist es auch, Veranstaltungen im Neuen Jahr zu planen, wenn man noch nicht einmal weiß, wie sich die nächsten Wochen entwickeln werden. Wie werden wir Weihnachten feiern, wird der Jahreswechsel ablaufen wie gewohnt, wann wird der Begriff „Lock-down“ nicht mehr zu unserem alltäglichen Sprachgebrauch gehören? Wann werden Impfungen kommen und was werden sie bewirken?

Trotzdem haben wir uns entschlossen, einen „geistigen Lock-down“ zu vermeiden und uns im kleinen Kreis schon mal mit den Perspektiven für 2021 auseinanderzusetzen. Naturgemäß liegt dem Ganzen eine Mischung aus Realitätssinn und Optimismus zu Grunde.

Wir werden mit unseren Veranstaltungen im April 2021 beginnen. Wir haben bei unseren Gesprächen mit Künstlerinnen und Künstlern festgestellt, dass sie alle regelrecht dafür „brennen“, wieder vor Publikum stehen zu dürfen. Wir werden Orte suchen, an denen wir „draußen“ Veranstaltungen mit ganz eigenem Flair durchführen können. Wir haben vor, unseren gewohnten Flyer schon in den ersten Monaten des Neuen Jahres herauszugeben. Er wird wahrscheinlich nicht ganz so umfangreich sein wie sonst, aber wir sind sicher, dass wir 2021 wieder mit unserem gewohnten Engagement dabei sind. Und Sie hoffentlich auch!

Neues für den Büchertisch….

Unser Vereinsmitglied Hildegard Ried, bekannt als Heimatkundlerin und Autorin, hat zwei ihrer frühesten Werke neu aufgelegt und herausgegeben.

Die Geschichten-Sammlung „G’schichtlen aus Alt-Langensteinbach“ erscheint jetzt in größerem Format und angenehm zu lesender Schrift. Liebevoll erzählt Hildegard Ried von Menschen und Begebenheiten aus dem Dorf

Mit großem Aufwand wurde auch der Band „Doch jedes Jahr blühte der Birnbaum“ neu aufgelegt, in dem die Autorin das Dorfleben in der Zeit von 1937 bis 1947 beschreibt. Auch hier ist das Format größer geworden und der Einband ist kartoniert. Am auffallendsten ist aber bei der Neuauflage, dass die Texte durch eine große Anzahl Fotos ergänzt wurden. Historische Aufnahmen geben einen Eindruck vom Leben auf dem Dorf in dieser Zeit. Im Mittelteil des Buches sind mehrere Dorfansichten farbig wiedergegeben, die Schüler der Kunstmalerschule Karlsruhe anfertigten, die während des Krieges in Langensteinbach untergebracht waren.

Bei älteren Leserinnen und Lesern werden bei der Lektüre der Bücher Erinnerungen wach werden, für jüngere Leserinnen und Leser sind die Bände eindrucksvolle Zeitdokumente.

Erhältlich sind die Bücher bei der Buchhandlung lettera in Langensteinbach.

Die BNN zu Besuch bei uns

Da haben wir uns natürlich gefreut! In der vergangenen Woche war ein Mitarbeiter der Badischen Neuesten Nachrichten bei uns zu Besuch. Er hat sich die über die aktuelle Situation in unserem Förderverein informiert und welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf unser Kulturprogramm hat. Die Überschrift des Artikels in den BNN hat es prägnant zusammengefasst: „Seit neun Monaten keine Kultur“.

Aber: In dem Bericht wurde auch deutlich, dass wir schon voll in der Planung für das neue Jahr sind. Wir müssen leider davon ausgehen, dass auch – zumindestens in der ersten Jahreshälfte – Veranstaltungen in unseren doch recht engen Räumlichkeiten in der gewohnten Form nicht möglich sind. Deshalb suchen wir nach neuen und originellen Formaten. In kleinerem Rahmen wollen wir an interessanten Orten in Langensteinbach und der näheren Umgebung Veranstaltungen durchführen. Die ersten Ideen lassen sich wie folgt skizzieren: Vielleicht eine Wanderung durch Gärten in Langensteinbach mit poetischen Lesungen, eine mystische Sagennacht vor der Kulisse der St.-Barbara-Ruine oder Märchenszenen auf einem Wiesengelände. Wir sind mit verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern im Gespräch, versuchen die Ideen zu konkretisieren und Details auszuarbeiten.

Wir sind zuversichtlich, dass wir ein Programm entwickeln können, das den kulturellen Lockdown etwas abmildert und ein paar Farbtupfer in das Alltagsleben bringt. Und natürlich träumen wir von einem vierten Conrathsmarkt im nächsten September und einer festlichen Weihnachtsausstellung 2021 im Haus Conrath.

 

 

Eine etwas andere Jahreshauptversammlung

Eigentlich hätte unsere Jahreshauptversammlung 2020 schon im Frühjahr stattfinden sollen, aber damals war bekanntlich der Höhepunkt der Corona-Pandemie und wir mussten sie verschieben. Jetzt haben wir unsere Jahreshauptversammlung durchgeführt, aber wie auf dem Foto zu sehen, war auch sie noch von der Pandemie und den geltenden Hygienevorschriften geprägt. Um die Sitzabstände einhalten zu können, hatten wir auch als Versammlungsort das Evangelische Gemeindezentrum gewählt, da das Haus Conrath für eine solche Veranstaltung zu klein ist.

Der guten Laune der Teilnehmerinnen und Teilnehmer tat das keinen Abbruch. Man spürte die Freude, nach Monaten der erzwungenen Ruhe sich wieder mit Freunden zu treffen und ein Stück Normalität zu erleben.

Die Jahreshauptversammlung 2020

Stefan Schweisgut, der 1. Vorsitzende des Fördervereins, verwies in seinem Rechenschaftsbericht für das Jahr 2019 auf das breit gefächerte Angebot und die vielen Veranstaltungen im Berichtsjahr hin. Er freute sich über das große Engagement der Mitglieder, das es ermögliche, selbst Großveranstaltungen wie den Conrathsmarkt erfolgreich durchzuführen. Er bedauerte, dass auch in den restlichen Monaten dieses Jahres keine Veranstaltungen und Vermietungen des Hauses möglich sind. Stefan Schweisgut bedankte sich auch bei der politischen Gemeinde und der Holzschuh-Stiftung für die finanzielle Unterstützung.

Ungeklärt ist natürlich nach wie vor, wie das Programm 2021 aussehen könnte. Es müssten Formate gefunden werden, die als open-air-Veranstaltungen durchgeführt werden können. Denkbar wären z.B. themenzentrierte Spaziergänge/Wanderungen ähnlich der Grenzsteinwanderung oder Lesungen/Konzerte an geeigneten Orten.

Schatzmeister Hartmut Salomon stellte in seinem Bericht fest, dass der Verein eine solide finanzielle Grundlage habe, die es ermögliche, trotz der coronabedingten Einnahmeausfälle allen Verpflichtungen nachzukommen. Ein Teil der geplanten Neuinvestitionen wird allerdings erst 2021 durchgeführt werden.

Die Kassenprüfer Jörg Koch und Jochen Straehler-Pohl bestätigten eine ordnungsgemäße Führung der Kasse, worauf Hartmut Salomon als Schatzmeister von der Versammlung einstimmig entlastet wurde. Auch die Entlastung des gesamten Vorstands erfolgte daraufhin einstimmig.

 

Nach der Erörterung verschiedener Detailfragen ließ der Schriftführer Hanspeter Klasser in einer kurzweiligen Diapräsentation das Jahr 2019 noch einmal Revue passieren (Wer will, kann sie auch hier auf unserer Homepage anschauen!) Man spürte deutlich, wie groß die Hoffnung bei den Anwesenden war, dass der Förderverein bald wieder seinen Beitrag zum kulturellen Leben in Karlsbad leisten kann.

 

 

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2020

Leider musste unsere für das Frühjahr geplante Jahreshauptversammlung wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Aufgrund der aktuellen Lage denken wir, dass wir sie jetzt unter entsprechenden Rahmenbedingungen nachholen können. Sie wird im Evangelischen Gemeindehaus in Langensteinbach stattfinden. Wir können dort die notwendigen Abstandsregelungen einhalten. Beim Betreten und Verlassen des Hauses bitten wir, einen Mundschutz zu tragen. Es wäre für uns hilfreich, wenn Sie sich persönlich beim Schriftführer des Fördervereins anmelden würden (Hanspeter Klasser  07202 1249  oder info@haus-conrath.de).

Hier die offizielle Einladung:

Liebe Mitglieder des Fördervereins Haus Conrath

hiermit lade ich Sie satzungsgemäß zur
diesjährigen Jahreshauptversammlung 2020

am Montag, den 21.September, 19.30 Uhr in das evang. Gemeindehaus in Langensteinbach ein.

Tagesordnung:

1.Begrüßung
2.Bericht des 1. Vorsitzenden
3.Bericht des Schatzmeisters
4.Bericht des Schriftführers, Jahresrückblick in Bildern
5.Bericht der Kassenprüfer
6.Entlastung des Vorstandes
7.Verschiedenes

Anträge für weitere Tagesordnungspunkte können bis spätestens 14.September 2020
beim Vorstand eingereicht werden.

Ich würde mich freuen, möglichst viele Mitglieder begrüßen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Schweisgut
1. Vorsitzender

 

 

 

Fotodokumentation zum Tag des offenen Denkmals 2020: Die Sanierung des Hauses Conrath

Anders als gewohnt…..

…fand unser letzter Stammtisch statt. Statt wie üblich in der Großen Stube saßen wir in lockerer Runde auf dem kleinen Rasenplatz hinter dem Haus Conrath im Freien. Unser erster Stammtisch seit dem Februar 2020! Denn kurz darauf kam damals der große „Lock-down“, der natürlich auch unsere Vereinsarbeit schlicht und einfach zum Erliegen gebracht hat. Keine Veranstaltungen mehr, keine Vermietungen des Hauses mehr, auch die Jahreshauptversammlung musste ausfallen.

Das HC-Team in Corona-Zeiten…..

Umso größer die Freude, dass wir nach so langer Pause uns wieder treffen konnten. Bei unseren Stammtischen sitzen die Vorstands- und interessierte Vereinsmitglieder zusammen und planen in zwangloser Runde die kommenden Aktivitäten. Um es vorwegzunehmen: In den verbleibenden Monaten des Jahres 2020 werden wir nach wie vor keine Veranstaltungen durchführen und auch die Räume im Haus Conrath nicht vermieten. Wir sehen immer noch große Risiken, was die Infektionsgefahr betrifft. Schließlich ist die Corona-Pandemie nicht vorbei, sondern es besteht sogar die Gefahr einer zweiten Welle.

Einzige Ausnahme bei unseren Veranstaltungen: Wir werden die ausgefallene Jahreshauptversammlung 2020 nachholen, voraussichtlich in den letzten Wochen des Septembers. Sie wird nicht im Haus Conrath stattfinden, sondern wir werden sie in einem größeren Saal durchführen. Es wird auch eine persönliche Anmeldung für die Teilnahme notwendig sein. Wenn wir alles abgeklärt haben, werden wir Sie schriftlich, auf unserer Homepage und im Mitteilungsblatt der Gemeinde informieren.

Und 2021? So ganz optimistisch sind wir noch nicht, was das Ende der Corona-Pandemie betrifft. Aber wir haben schon ein paar Ideen, was wir im nächsten Jahr machen könnten, auch wenn die strengen Hygiene-Regeln dann noch gelten sollten. Müssen wir aber noch konkretisieren……

Momentan bleibt uns nicht viel anderes übrig, als Ihnen einen schönen Sommer ohne unangenehme Überraschungen zu wünschen. Vielleicht sehen wir uns im September auf der Jahreshauptversammlung!

Tut uns leid: Noch keine Vermietungen!

Wir freuen uns, dass das Haus Conrath mit seinem historischen Ambiente ein Ort ist, der gerne für Veranstaltungen gebucht wird. Seien es Geburtstage, Konfirmations- und Kommunionfeiern oder Betriebsfeiern, das Haus Conrath mit der Großen und der Kleinen Stube und seiner voll ausgestatteten Küche ist ein Ort, an dem man sich wohlfühlt.
Umso schwerer fällt es uns, die Anfragen, die zur Zeit bei uns eingehen, ablehnen zu müssen. Zwar sind die Beschränkungen, die zu Beginn der Corona-Pandemie eingeführt wurden, deutlich gelockert worden und es sind wieder mehr Kontakte unter Menschen zulässig. Trotzdem gelten nach wie vor Abstandsregeln und Maskenpflicht im öffentlichen Raum und bei Veranstaltungen.
Auch bei Vermietungen für Familien müssen wir strenge Hygiene-Auflagen erfüllen. Das beginnt mit Aushängen, die überall angebracht sein müssen und geht hin bis zu hohen Anforderungen an die Desinfektion vor und nach der jeweiligen Veranstaltung. Und wenn Sie das Haus Conrath kennen, wissen Sie, dass in der heimeligen Atmosphäre kaum Abstandsregeln eingehalten werden können.
Deshalb haben wir uns entschlossen, das Haus Conrath bis zum Jahresende 2020 nicht zu vermieten. Ob anschließend Vermietungen möglich sind, können wir momentan noch nicht sagen. Wir halten Sie auf dem Laufenden.
Bleiben Sie gesund!

Lebenszeichen in der Corona-Krise

Das war schon seltsam und eigentlich wollte man es am Anfang gar nicht glauben, dass das öffentliche Leben wegen der Corona-Pandemie praktisch stillgelegt wird. Natürlich ruhen jetzt alle Vereinsaktivitäten. Man sieht sich vielleicht beim Einkaufen, wechselt – in der gebührenden Distanz – ein paar Worte und zieht sich wieder in die Privatsphäre zurück.

Aber ein Lebenszeichen wollten wir schon mal von uns geben. Um auf unserer Homepage Online-Auftritte zu präsentieren fehlt uns etwas das Know-how. Und da dachten wir, wir schauen einfach mal zurück, was alles so in den Vor-Corona-Zeiten bei uns los war. Immerhin gibt es unseren Verein schon seit 1996, das ist schon eine relativ lange Zeit. Also, ein kurzer Blick zurück:

Das Haus Conrath im Jahr 2000

 

Vor 20 Jahren, im Jahr 2000: Auf der Zielgeraden. Das Haus Conrath steht noch, aber in einem desolaten Zustand. Die letzten Verhandlungen laufen mit der Kirchengemeinde und dem Evangelischen Oberkirchenrat und münden in einem Mietvertrag, der im Oktober 2001 abgeschlossen wird. Die Sanierung beginnt anschließend.

 

 

 

 

Die Sanierung des Pfarrhofs

 

Vor 15 Jahren, im Jahr 2005:  Ein „steiniges“ Jahr. Die Arbeiten im Haus gehen gut voran, trotzdem sieht es drinnen noch ziemlich „nach Baustelle“ aus. Draußen tut sich aber einiges. Der Pfarrhof wird saniert und auch die Außenanlagen um das Haus Conrath. Mit einem Teil der alten Pflastersteine des Pfarrhofs wird der Bereich hinter dem Haus Conrath gepflastert, auf dem heute die große Linde steht

 

 

 

Matthias Hautsch im Haus Conrath

 

Vor 10 Jahren, im Jahr 2010: Das erste Konzert von Matthias Hautsch findet statt, damals noch im Haus Conrath, das mit ca. 30 Besuchern randvoll ist. Kleine Randnotiz: Matthias Hautsch wird zusammen mit Sandy Wollasch (!) in diesem Jahr im Oktober im Forsthauskeller auftreten. Müsste doch hinzukriegen sein…..

 

 

 

 

Der erste Conrathsmarkt 2015

 

Vor 5 Jahren, im Jahr 2015: Der erste Conrathsmarkt findet statt! Mittlerweile eine feste Einrichtung und wenn alles gut läuft, wird nächstes Jahr der vierte (!) Conrathsmarkt stattfinden.

 

 

 

 

 

Das war ein kurzer Blick in unser Archiv, der auch etwas Mut machen und gute Laune verbreiten soll. Noch eine Schlussbemerkung – eine kleine Ironie des Schicksals: Die erste Veranstaltung, die wir wegen der Corona-Pandemie absagen mussten, war das Musikkabarett von und mit Markus Kapp mit dem Titel „Kapp der guten Hoffnung“. Schade, aber der Titel sollte einem im Gedächtnis bleiben: Hoffnung und Zuversicht sind jetzt das, was wir brauchen. Wir sind optimistisch, dass wir uns im Herbst wieder bei unseren Veranstaltungen sehen werden. Bleiben Sie gesund!

Corona-Virus: Weitere Veranstaltungsabsagen

Neben den bereits abgesagten Veranstaltungen

  •  Samstag, 21. März 2020, 20 Uhr

Markus Kapp: Kapp der guten Hoffnung und

  •  Dienstag, 31. März 2020, 19.30 Uhr

Jahreshauptversammlung des Fördervereins

müssen wir aufgrund der aktuellen Situation auch die folgenden Veranstaltungen absagen:

  • Sonntag, 5. April 2020, 14 – 18 Uhr

Österliche Kaffeestube

  • Samstag 25.4.2020, 20 Uhr  

Swing Union

  •  Samstag, 16. Mai 2020, 20 Uhr

Noli me tangere oder Die Stunde der Liebe

Bereits gekaufte Karten können Sie bei den jeweiligen Vorverkaufsstellen zurückgeben. Sie bekommen den Kaufpreis natürlich erstattet.

Es ist noch nicht absehbar, wann wir mit unserem regulären Programm wieder beginnen können, bzw. ob und wann wir die ausgefallenen Veranstaltungen nachholen können.

Wir halten Sie auf unserer Homepage auf dem Laufenden.

Wir wünschen Ihnen, dass Sie die ungewohnte und schwere Zeit gut überstehen. Bleiben Sie gesund!