Vom Beruf des Storches…
Es hat uns natürlich gefreut, dass Petra Sieb und Sven Puchelt sich das Haus Conrath ausgesucht haben, um ihr neues Programm der Öffentlichkeit vorzustellen, eine regelrecht Premiere also. Der Titel des Programms „Vom Beruf des Storches und anderen humoresken Begebenheiten der deutschen Dichtkunst“ machte schon neugierig und die Gäste im vollbesetzten Haus wurden nicht entäuscht. Als rote Linie zogen sich durch den Abend 14 „Klapphornverse“ durch das Programm, eine Art deutsche Form der Limmericks. Dazu eine bunte Mischung launiger Gedichte von Altmeistern und zeitgenössischen Sprachkünstlern, von Goethe und Lessing über Wilhelm Busch bis zu Ernst Jandl oder F. K. Wächter. Sprachwitz und Sprachspiele sorgten für Freude und Heiterkeit. Dass Petra Sieb und Sven Puchelt natürlich ihre Instrumente, das Hackbrett und das diatonische Akkordeon virtuos beherrschen ist bekannt und setzte einen zweiten beeindruckenden Akzent. Ein faszinierender musikalischer Reigen volkstümlicher Stücke aus allen Teilen Europas brachte in die Lesung eine gelassene und entspannte Atmosphäre und den Besuchern einen außergewöhnlichen Musikgenuss.
Ein Foto vom Konzert in der Bildergalerie!
















die „combo symbadico“ und Gerlinde Hämmerle unentgeltlich eine Benefizveranstaltung, deren Erlös zu zwei Dritteln dem Förderverein der Schule für Körperbehinderte und zu einem Drittel dem Förderverein Haus Conrath zu Gute kam. Professionell rezitierte Gerlinde Hämmerle Gedichte und Epigramme ihres Lieblingsschriftstellers Erich Kästner. Mal nachdenklich oder mahnend, mal heiter oder mit feiner Ironie waren die Texte klug ausgewählt und heute immer noch aktuell. Die sieben Musiker, die Hausband des Regierungspräsidiums, Karlsruhe umrahmten die Lesung mit flotten Rhythmen, größtenteils aus der Schaffenszeit von Erich Kästner. Und selbstverständlich forderte das Publikum mehrere Zugaben. Bürgermeister Knodel bedankte sich bei der Combo und bei Gerlinde Hämmerle, nicht ohne verschmitzt darauf hinzuweisen, dass bereits in ihrer aktiven Zeit als Regierungspräsidentin die Kooperation zwischen der Gemeinde Karlsbad und Gerlinde Hämmerle ausgesprochen gut war. In der Pause konnten sich Besucherinnen und Besucher an einem Infostand der Schule für Körperbehinderte informieren. Mitarbeiter zeigten, mit welchen z.T. aufwändigen Hilfsmitteln nicht sprechende Menschen in die Lage versetzt werden können, mit anderen Menschen zu kommunizieren. Anspruchsvolle Unterhaltung für einen guten Zweck: Ein gelungener Abend!
Abiturientinnen und ein Abiturient des Gymnasiums Karlsbad im Haus Conrath. Alle Mitglieder des Neigungsfachs Kunst stellten sie mit ihrer Lehrerin, Frau Anja Maier, ihre Arbeiten der letzten Jahre aus. Mit verschiedenen Techniken zeigten die jungen Leute ihr Können und ihren Ideenreichtum. Von gegenständlicher Malerei bis zu experimentellen Plastiken reichte die Bandbreite der Arbeiten, die ein interessiertes Publikum fanden. Noch ein Foto in der Bildergalerie!
Viel hänge davon ab, ob über die Veranstaltungen genügend Einkünfte erzielt werden. Er wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass alleine die anfallenden Gema-Gebühren beträchtliche Ausmaße hätten.