beTONt männlich – ein fulminanter Auftritt
Große Sache: Der Auftritt der a cappella-Gruppe „beTONt männlich“ aus Karlsruhe war rundum gelungen. Das Sextett wurde von einem begeisterten Publikum begrüßt und konnte natürlich erst nach mehreren Zugaben von der Bühne abtreten.
Passend zum Namen der Formation wurde natürlich mit einer gehörigen Portion Selbstironie und Übertreibung der „Mann von heute“

Die Söhne des Bofrost-Manns……
persifliert; etliche bekannte Schlager wurden „gegen den Strich gebürstet“. Unnachahmlich, wie der Text bei einem klassischen, werkgetreu vorgetragenen Volkslied fast unmerklich in eine bittterböse Satire überging. BeTONt männlich stimmten – natürlich angemessen als Weihnachtsmänner verkleidet – auf die Adventszeit ein. Ob die Gäste jemals wieder „Jingle bells“ unbefangen hören können, ist fraglich… Aber auch Besinnliches war im Repertoire vorhanden.
Eine Klasse für sich waren natürlich die gesanglichen Qualitäten des Sextetts. Kein Wunder, dass „beTONt männlich“ in diesem Jahr das 15jährige Bühnenjubiläum feiern kann.
Fazit: Das Gehör der Gäste im ausverkauften Forsthauskeller wurde verwöhnt, die Lachmuskeln strapaziert und wer wollte konnte auch über das Thema „Männer“ nachdenken.
Und wer für dieses Konzert keine Karte bekam: Wir sind mit „beTONt männlich“ im Kontakt und es wird sicher wieder ein Konzert mit dem Sextett im Forsthauskeller geben!
Bilder wie gewohnt in der Bildergalerie.









Programm, mit dem er seit zwei Jahren durch Deutschland tourt und mit dem er jetzt in Langensteinbach bei uns zu Gast war. Um es gleich vorweg zu nehmen: Das Publikum war begeistert. Man weiß nicht, was man zuerst hervorheben soll: Den Wortwitz und die Wortakrobatik von Markus Kapp oder seine professionelle Musikalität. Das Programm war fein ausbalanciert, mal zum laut Loslachen, mal eher nachdenklich. Egal ob er sich über die Paradoxien moderner Internet-Kommunikation ausließ oder über die ausufernde politische Korrektheit, egal ob er den Alltag in einer Lehrerkonferenz persiflierte oder seiner gegenwärtigen Heimatstadt Karlsruhe Referenz erwies: nie waren die Pointen flach oder verletzend.