Internationaler Museumstag

Es ist bereits Tradition, dass das Haus Conrath am Internationalen Museumstag seine Türen öffnet. Und so nutzten viele Gäste die Gelegenheit zu einem Besuch. Strahlend blauer Himmel, die Blütenpracht im Vorgarten, stilvoll gedeckte Tische im Haus und ein großes Kuchenbüfett  schufen einen wunderschönen Rahmen für eine Besichtigung des Hauses. Für die Vereinsmitglieder war es natürlich eine große Freude zu sehen, wie viele Besucherinnen und Besucher die Sanierung des Hauses über etliche Jahre hinweg mit Interesse verfolgt haben und die Gelegenheit an diesem Tag ergriffen, das fertig gestellte Haus in seiner ganzen Schönheit innen und außen besichtigen zu können.

Als kleines Rahmenprogramm in der kleinen Stube war eine Diaschau zu sehen, die die einzelnen Schritte der Sanierung noch einmal Revue passieren ließ. In acht Minuten liefen  noch einmal die  arbeitsreichen Jahre von 2001 bis 2006 auf der Leinwand ab. Nicht nur die Gäste, sondern auch die Vereinsmitglieder selbst staunten über die viele geleistete Arbeit, die in diesen Jahren in das Haus investiert wurde. Einig waren sich aber alle, dass die Anstrengungen sich gelohnt haben.

Sowohl der Garten als auch die  Großen Stube boten einen idealen Rahmen für einen Kaffeeplausch. Von Vorteil war natürlich, dass das Haus nicht nur unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten beeindruckt, sondern sich auch in der Praxis bewährt. Die mit allen wichtigen Geräten und dem notwendigen Geschirr  ausgestattete Küche machte es leicht,  die vielen Gäste zu bewirten. Etliche Besucher informierten sich mit Interesse über die Möglichkeit, das  Untergeschoss für Familienfeiern mieten zu können. Schließlich bietet das Haus einen nicht alltäglichen Rahmen für festliche Anlässe.

Hoher Besuch im Haus Conrath

Im Mai diesen Jahres konnte der Förderverein Haus Conrath hohen Besuch begrüßen. Die Denkmalstiftung Baden- Württemberg machte bei ihrer Jahresexkursion in Langensteinbach Halt und besichtigte das Haus Conrath. Über 50 Förderer der Stiftung kamen zusammen mit dem Geschäftsführer der Stiftung, Herrn Staatssekretär a. D. Dieter Angst mit dem Bus angereist und überzeugten sich vom angemessenen Einsatz ihrer Fördergelder. Schließlich hat die Denkmalstiftung das Projekt Haus Conrath mit 25.000€ unterstützt und zählt damit neben der ortsansässigen Karl-und-Hilde-Holzschuh-Stiftung und der Denkmalpflege beim Regierungspräsidium Karlsruhe zu den größten Förderern. Dass die Denkmalstiftung der Sanierung des Hauses Conrath einen hohen Rang einräumt, war nicht zuletzt auch daran zu erkennen, dass das Haus Conrath im Juni 2006 zum Denkmal des Monats erklärt wurde, eine sicher nicht alltägliche Auszeichnung.
Und so war es für den Förderverein eine Ehre, die Besucher zu begrüßen und mit Kaffee und Brezeln zu bewirten. Die während den lang andauernden Restaurierungsarbeiten fachkundig gewordenen Vereinsmitglieder führten um und durch das Haus und beantworteten Fragen zur Geschichte der Sanierung und zu den Besonderheiten des Hauses.

Die fachkundigen Besucherinnen und Besucher aus allen Teilen Baden – Württembergs zeigten sich beeindruckt vom Haus Conrath. Die aufwändig restaurierte große Stube wurde ebenso bewundert wie das Atelier im ansprechenden Obergeschoss. Das Äußere des Hauses, die Fassade mit ihrem ansprechenden Fachwerk und der vom BUND Karlsbad/Waldbronn frisch hergerichtete Bauerngarten fanden viel Beachtung.

Die Denkmalstiftung Baden-Württemberg, so ihr Geschäftsführer Dieter Angst, gewann den Eindruck, dass ihr Förderbeitrag am richtigen Ort investiert wurde. Doris Müller, die Erste Vorsitzende des Fördervereins stellte zufrieden fest, dass das Haus Conrath mittlerweile auch über die Region hinaus Beachtung findet.

November 2006

Geschafft: Das Haus Conrath ist nach Abschluß aller Sanierungsarbeiten feierlich eingeweiht worden!

Jahresrückblick 2006

Vorgarten und die Außenanlagen

 

Umbau – Die Freilegungsarbeiten

 

Aktivitäten des Vereins

 

Stationen der Sanierung

 

Ein Meilenstein wurde erreicht!

Einen Meilenstein erreichte der Förderverein Haus Conrath am Internationalen Museumstag am 21.05.06: Erstmals wurde eine Veranstaltung im fast fertigen Haus Conrath durchgeführt. Wir stellten Radierungen des Ettlinger Künstlers Jürgen Weber aus.

Unter dem Titel „Dörflein traut – zu End es geht“ zeigte er Werke aus den 90er Jahren, in denen er Szenen und Gebäude aus dem ländlichen Alltag unserer näheren Umgebung künstlerisch aufarbeitet. Manchmal mit etwas Melancholie, manchmal mit einem Schuss Provokation will er in seinen Arbeiten auf die Zerstörung der ländlichen Umgebung hinweisen, die immer mehr einer gesichtslosen und eintönigen neuen Lebenswelt weicht. Auf einer dieser Radierungen war auch das Haus Conrath zu sehen und sowohl Jürgen Weber als auch der Förderverein waren froh, dass es gelungen ist, das Haus zu erhalten- im Gegensatz zu vielen anderen dargestellten Gebäuden. Wir bedanken uns bei Herrn Jürgen Weber, dass er seine Werke für die Ausstellung zur Verfügung gestellt hat und natürlich bei allen Besucherinnen und Besuchern, die uns an diesem Tag freundlich unterstützten.

Jahresrückblick 2005