Großer Abend: Markus Kapp im Forsthauskeller
Es war schon eine fulminante Vorstellung, die Markus Kapp im Forsthauskeller gegeben hat. „Wir schweifen App“ heißt sein
Programm, mit dem er seit zwei Jahren durch Deutschland tourt und mit dem er jetzt in Langensteinbach bei uns zu Gast war. Um es gleich vorweg zu nehmen: Das Publikum war begeistert. Man weiß nicht, was man zuerst hervorheben soll: Den Wortwitz und die Wortakrobatik von Markus Kapp oder seine professionelle Musikalität. Das Programm war fein ausbalanciert, mal zum laut Loslachen, mal eher nachdenklich. Egal ob er sich über die Paradoxien moderner Internet-Kommunikation ausließ oder über die ausufernde politische Korrektheit, egal ob er den Alltag in einer Lehrerkonferenz persiflierte oder seiner gegenwärtigen Heimatstadt Karlsruhe Referenz erwies: nie waren die Pointen flach oder verletzend.
Dass Markus Kapp ein großartiger Musiker ist – er ist u.a. musikalischer Leiter des Sandkorn-Theaters in Karlsruhe – wurde mehr als deutlich. In der Tat war es ein großes Musikkabarett, das das Publikum erlebte. Abwechslungsreich im Tempo, eindrucksvolle Rhythmen, überraschende Wendungen: Sowohl mit der Ukulele, vor allem aber am Piano zog Markus Kapp alle Register seines Könnens. Mit anderen Worten: Eine großartige Bühnenpräsenz. Momentan ist Markus Kapp mit seinem neuen Programm „Kapp der guten Hoffnung“ in Deutschland unterwegs. Wir sind sicher, dass wir ihn wieder nach Langensteinbach holen können (Weitere Fotos in der Bildergalerie).

Wir bedanken uns recht herzlich bei den Schülerinnen und Schülern der 3. Klassen der Grundschule Langensteinbach, die am Internationalen Museumstag das Haus Conrath in der Tat zu einem kleinen Museum werden ließen. Und natürlich bei den bei ihren Lehrerinnen, Frau Kirchgässner und Frau Schäfer-Müller, die im Fach Bildende Kunst ihre Schülerinnen und Schüler voll motiviert hatten, sich dem Thema Erfindungen auseinanderzusetzen. Und was konnte alles im Haus Conrath gezeigt werden: Informative Plakate zu Erfindern, Nachbauten genialer Erfindungen und selbst erdachte Projekte der Zukunft.
Diesmal hat es geklappt: Unser „Langensteinbacher Grenzgang“, der eigentlich bereits im März hätte stattfinden sollen, wegen des heftigen Sturmes aber ausfallen musste, konnte jetzt stattfinden. Der Wegverlauf musste zwar den Vegetationsverhältnissen etwas angepasst werden, aber es war für alle Beteiligten ein großer Spaß. 20 Wanderinnen und Wanderer, dazu zwei geduldige Esel im Tross machten sich auf den Weg, im Bereich des Gewanns Köpfleswald alte Grenzsteine zu entdecken. Insbesondere die gut erhaltenen und eindrucksvollen Grenzsteine aus dem Jahr1787, die den Staatswald, das Eigentum des Markgrafen von Baden, markierten, wurden bewundert und bestaunt. Überrascht waren viele Teilnehmer, dass in unmittelbarer Nähe der Wege, die häufig den klassischen Sonntagsspaziergang ausmachen, so viele Zeugen der Geschichte etwas abseits im Gehölz versteckt zu entdecken waren. Historische Erläuterungen durch die Veranstalter des Grenzgangs rundeten die Wanderung ab, die diesmal bei herrlichem Frühjahrswetter stattfand. Den Abschluss bildete dann ein zünftiges Vesper im Haus Conrath.








































ir wünschen Ihnen ein glückliches und gesundes Neues Jahr! Auch 2019 heißt es wieder „Kultur im Haus Conrath“. Wir haben ein breit gefächertes Programm zusammengestellt, das Ihnen die Möglichkeit gibt, im arbeitsreichen Alltag einmal abzuschalten. Flotte Musik und Kabarett wechseln sich ab mit Besinnlichem und eher leiseren Tönen. Schauen Sie einfach regelmäßig auf unsere Homepage oder verfolgen Sie unsere Beiträge im Mitteilungsblatt der Gemeinde oder in den BNN. Auf unserer Homepage finden Sie unter dem Menüpunkt 